Häufige Fragen

Es gibt eine Menge Fragen rund um das Thema Zahngesundheit. Einige davon möchten wir Ihnen hier beantworten. Natürlich stehen wir auch gern für alle weiteren Informationen zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an.

Wie oft sollte man zum Zahnarzt gehen?

Es wird empfohlen, dass sie ihren Zahnarzt alle 6 Monate zu einem Kontrollbesuch aufsuchen. Hier werden Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleischs frühzeitig erkannt und sie vermeiden so umfangreiche und unangenehme Behandlungen.

Wie wichtig ist das Bonusheft?

Als Kunde einer gesetzlichen Krankenkasse sollte man nicht erst am Jahresende daran denken, den "Zahnarzt-Bonus" in das Bonusheft eintragen zu lassen, da viele Zahnarztpraxen zwischen den Jahren geschlossen sind.

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Den "Zahnarzt Bonus" erhält jeder Kassenpatient über 18 Jahre, der einmal pro Jahr die Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt durchführen lässt und dies über einen Zeitraum von 5 Jahren lückenlos dokumentieren kann. Dieser Bonus bedeutet im Falle von notwendigem Zahnersatz 20% mehr Kassenzuschuss. Wenn die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt der letzten 10 Jahre lückenlos dokumentiert worden sind, ist sogar ein 30% höherer Kassenzuschuss zum Zahnersatz möglich.

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Was versteht man unter Prophylaxe?

Das Vorbeugen von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten wird als Prophylaxe bezeichnet. Hierzu gehören z.B.

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  • professionelle Zahnreinigung
  • Mundhygieneberatung
  • Ernährungsberatung
  • Schwangerschaftsberatung
  • Fissurenversiegelung
  • Fluoridierung
  • Speicheldiagnostik
  • Parodontalkeimbestimmung

Die Prophylaxe ist die "schöne Seite" der Zahnmedizin. Sie trägt nicht nur zur besseren Ästhetik und persönlichem Wohlbefinden bei, sie kann langfristig auch helfen die beiden großen zahnmedizinischen Volkskrankheiten Karies und Parodontitis zu verhindern oder zumindest weitgehend einzudämmen. Um individuelle Maßnahmen zu benennen, muss sich der Zahnarzt mit Ihrer persönlichen Situation auseinandersetzen. Daraufhin kann für Sie persönlich ein Programm zur systematischen Zahnpflege und Mundhygiene erstellt werden.

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Was ist eine Fluoridierung?

Im Rahmen der professionellen Zahnreinigung nimmt der Zahnarzt eine Fluoridierung der Zähne vor.

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Es stehen Lacke, Lösungen oder Gelee mit höherer Fluoriddosis zur Verfügung. Fluoride, die verabreicht werden, stärken den Zahnschmelz und schützen dadurch die Zähne gegen schädliche Säuren im Mund, die vor allem durch Zucker aus der Nahrung entstehen.

  • durch Remineralisierung des Zahnschmelzes kann eine beginnende Karies gestoppt werden
  • Fluoride stärken den Zahnschmelz und schützen ihn besser gegen schädliche Säuren
  • es hemmt den Bakterienstoffwechsel (Glykolyse) und damit die Produktion von Säuren, die den Zahnschmelz schädigen
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Wie oft empfiehlt sich eine professionelle Zahnreinigung?

Wie oft eine Zahnreinigung erfolgen muss, ist individuell sehr verschieden. Es gibt auch durchaus Patienten, bei denen der Zahnstein vierteljährlich entfernt werden muss.

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Ihr Zahnarzt wird Sie entsprechend beraten. Zweimal im Jahr sollte man sich eine professionelle Zahnreinigung gönnen. Dabei wird Airflow nur bei sehr starken Verfärbungen (hervorgerufen durch Kaffee-, Tee- oder Nikotingenuss) eingesetzt. Die Politur mit fluoridhaltigen Polierpasten verschiedener Abrasivitäten (grob, mittel, fein) muss aber in jedem Fall erfolgen. Das Ziel sind glatte Zahnoberflächen, die die Haftmöglichkeit für neue Plaque auf ein Minimum reduzieren. Abschließend wird ein Fluorlack auf alle Zähne aufgetragen.

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Bleaching während der Schwangerschaft?

Wenn ein Fachmann das Bleaching durchführt, nimmt Ihr Körper praktisch nichts vom Bleichmittel auf.

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Wenn ein Fachmann das Bleaching durchführt, nimmt Ihr Körper praktisch nichts vom Bleichmittel auf. Da aber während einer Schwangerschaft das Zahnfleisch oft entzündet ist, ist von einem Bleaching in dieser Zeit abzuraten. Es ist wichtiger, auf eine optimale Mundhygiene zu achten, eventuell einen Kariesrisikotest durchzuführen und ggf. die Anzahl der Kariesbakterien zu reduzieren, um nach der Geburt möglichst wenig Kariesrisiko auf das Kind zu übertragen. Sehr wichtig ist auch, am besten schon vor der Schwangerschaft eventuelle Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) behandeln zu lassen, da Frauen mit ausgeprägten Parodontitis mehr Fehlgeburten erleiden.

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Bleaching zu Hause oder in der Praxis?

Generell gilt, dass Bleaching vom Fachmann, sprich Zahnarzt, in der Praxis durchgeführt werden sollte, da nur dort das Zahnfleisch durch spezielle Maßnahmen vor der Bleaching-Flüssigkeit geschützt werden kann.

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Wenn Ihre Zähne bereits temperaturempfindlich sind, sollte der Zahnarzt zuvor die Zahnhälse etc. untersuchen und ggf. versiegeln. Bei fachgerecht durchgeführtem Bleaching steigt die Sensibilität der Zähne im Normalfall nicht dauerhaft an.

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Welche 1. Hilfe Maßnahmen sind zu empfehlen?

Hier erhalten Sie einen groben Überblick zu Maßnahmen zur Linderung von Schmerzen.

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herausgefallene Füllung: Hier kann man zur Schmerzlinderung das vorhandene Loch mit einer zerbissenen Gewürznelke "füllen". Ein zuckerfreier, zerkauter Kaugummi erweist ähnliche Dienste.

beginnende Schwellung: Behandeln Sie die Schwellung mit kalten Umschlägen oder Eisbeuteln. Meiden Sie zudem körperliche Anstrengungen und führen Sie keine Wärme zu. Auch der Genuss von Alkohol ist nicht zu empfehlen.

Nachblutung nach Zahnextraktion: Den Mund kurz mit sauberem Wasser ausspülen, auf die Wunde entweder Mulltupfer oder ein sauberes zerknülltes Taschentuch legen und fest zubeißen. Kopf hoch lagern, keine Wärme zuführen. Falls nach einer halben Stunde kein Stillstand der Blutung eintritt, rufen Sie Ihren Zahnarzt an.

Zahnfleischentzündung/Zahnfleischbluten: Spülen Sie mit lauwarmen chlorhecidhaltigen Spülungen, z.B. mit Salbei- oder Kamillentee. Reizende Gegenstände wie Prothesen und Regulierungen vorher entfernen. Eine dauerhafte Verbesserung des Zahnfleischblutens ist nur durch gute Mundhygiene und Parodontoseprophylaxe zu erreichen.

Zahnverlust/Zahnbeschädigung durch Unfall: Herausgeschlagene Zähne lassen sich - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen - wieder reimplantieren, vorausgesetzt der Wurzelzement mit der umgebenden Wurzelhaut ist intakt. Deshalb ist auf vorsichtigen, schnellen Transport zum nächsten Zahnarzt zu achten. Dabei sollte der Zahn feucht bleiben. Hierfür eignet sich die Zahnrettungsbox ("Dentosafe" aus der Apotheke), eventuell ein feuchtes sauberes Tuch oder ein Transport des Zahnes unter der Zunge, weil dort Milieu und Feuchtigkeit stimmen.

beim "Zahnen der Kleinen": Der Durchbruch der ersten Zähne durch das Zahnfleisch ist für die Kinder oft sehr schmerzhaft. In diesem Falle kann es helfen, wenn sie ein Stück Apfel in einen kalten Waschlappen stecken und das Kind darauf beißen lassen. Die Kälte ist schmerzlindernd und der Apfel schmeckt.

Zahnschmerzen allgemein: Vereinbaren Sie auch bei leichten Zahnschmerzen rasch einen Zahnarzttermin. Wird die Ursache nicht beseitigt, kommen Zahnschmerzen sicherlich zu unpassender Zeit wieder. Vermeiden Sie örtliche Wärme, Alkohol, Kaffee, Tee und Nikotin, weil sie die Schmerzen letztlich verstärken.
Rezeptfreie Schmerzmittel mit den Wirkstoffen schaffen vorübergehend Linderung. Dabei ist Vorsicht geboten, da es die Blutgerinnungszeit nicht nur bei Blutern verlängert.

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